Rückblick Tag der Bauindustrie 2018

Ganz im Zeichen der Digitalisierung stand der vergangene Tag der Bauindustrie 2018. Rund 1.000 Gäste folgten dem Programm in Berlin, das mit den Bundesministern Hubertus Heil und Andreas Scheuer politisch hochkarätig besetzt war. Fachlichen Input gab Prof. Dr. Hans-Jörg Bullinger, Senator der Fraunhofer-Gesellschaft, mit seinem Vortrag „Digitalisierung ändert alles – was muss sich ändern, damit der Erfolg bleibt“. Eine Diskussion mit Vertretern der Opposition rundete den offiziellen Teil der Veranstaltung ab. Das anschließende Sommerfest wurde von den Gästen als Plattform für Networking ausgiebig genutzt.

Bauindustriepräsident Peter Hübner bekräftigte in seinem Eingangsstatement die Bemühungen der deutschen Bauindustrie im Bereich der Digitalisierung: „In vielen Unternehmen befassen wir uns heute schon intensiv mit den Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet, zum Beispiel mit der Steigerung der Produktivität, dem Erschließen neuer Märkte sowie dem Einbringen der Bauausführungskompetenz in die Planungsphase. Abläufe werden effizienter gesteuert und Kapazitäten da effizient eingesetzt, wo sie gebraucht werden. Dafür investieren wir in Software oder entwickeln sie zum Teil sogar selbst.“ Gleichzeitig mahnte Hübner, hier schneller voranzukommen: „Andere Länder, wie Norwegen, Großbritannien und Südkorea, sind viel weiter als wir. Das Ziel muss sein, auch hier ganz vorne mitzuspielen.“

Auch in diesem Jahr wird Digitalisierung ein Schwerpunk sein.